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Herkunft: Valkos (Aelinos)

Ratorian stammt aus dem lange von der Außenwelt isoliertem Land Valkos, dort, im Norden des Landes, in der Provinz Aelinos, liegt sein Lehen Wolfenfels. Das Haus Sybris, seine Familie hält das Lehen schon seit langer Zeit und doch zählt die Familie des Freiherrn weder zu den alten, noch zu den mächtigen Familien. Neben Ratorian gibt es noch seine Mutter Thalia, seine Schwestern Victoria und Iunivera und Ratorians Tochter Lupina. Schon als Kind war Ratorian sehr ausgelassen und suchte sich seine Freiräume, wo er nur konnte und fand sie auch. Er kämpfte gerne und viel und hatte Spaß daran. Als junger Mann wurde Ratorian in Valkos als begabter Turnierfechter bekannt und gleichermaßen beliebt wie auch gehasst. Seine Ausgelassenheit und Feierfreudigkeit waren legendär und hinter vorgehaltener Hand sage man auch "übertrieben". So war es kein Wunder, als eines Tages ein neugeborenes Kind in das Haus Sybris aufgenommen werden musste, Ratorians Tochter Lupina, die ungefähr im gleichen Alter wie Ratorians Schwestern Victoria und Inivera war. Danach war es vorbei mit dem lauen Lebensstil des jungen Edelmannes. Sein Vater, Leoold Sybris von Wolfenfels, genannt "der Hammer", schickte ihn in die Knappschaft bei Graf Antonius Carpentas von Aelinos, der seinem Vater diesen Wunsch schuldete. Ratorian beendete wider Erwarten seine Knappschaft vorbildlich und wurde in den Ritterstand erhoben. Doch holte ihn seine Vergangenheit ein. Zurück in Wolfenfels begannen wieder die Turniere, die Feiern und die Exzesse. Nach einem totgeschwiegenen Eklat um Alkohol und eine Schlägerei, griff Ratorians Vater erneut hart durch und schickte seinen Sohn zum seinen Grundwehrdienst bei der Legion, zu dem jedes Kind Valkars verpflichtet ist. Allerdings bestand sein Vater darauf, dass er nicht das Vorrecht des Adels in Anspruch nahm einen Offiziersposten zu Beginn zu begleiten, sondern er bestand darauf, dass sein Sohn "das Handwerk" von Grund auf lernte. Eine Entscheidung mit der Ratorian nicht zufrieden war. Als sein Vater in der Schlacht fiel, war Ratorian erst anderthalb Jahre bei der Legion und inzwischen in den niedrigsten Unteroffiziersrang, den Rang eines Korporals, aufgestiegen. Da er nun das Oberhaupt der Familie war wurde er vom Restdienst befreit und kehrte nach Wolfenfels zurück. Er erhielt Wolfenfels als Lehen durch den Grafen und widmete sich nun seinem Land und Leuten. Dank der Empfehlung seines Rittervaters, des Grafen Antonius, durfte Ratorian die Offiziersschule Arminus Schild in Aelinos besuchen. Dort entdeckte er seine Vorliebe für Militärhistorie und schloss ein Studium in Heimat- und Landesgeschichte an der Fachakademie in Pontea an. Hier erhielt er sogar nach dem Abschluss einen Lehrstuhl als Magister. Trotz Allem ließ er es sich nicht nehmen immer wieder auf Turnieren und Festen zu erscheinen und an den Ruf seiner jüngeren Tage anzuknüpfen. Doch alles sollte sich mit der Schlacht von Ochs und Eiche ändern, als er seine Waffenknechte, seinen Pagen und seinen Knappen an die Orken verlor. Zwar wurde er von jeder Schuld freigesprochen, sein vorbildliches Verhalten sogar gelobt, doch Ratorian änderte sich von diesem Tage an grundlegend. Er zerbrach sein Turnierschwert vor aller Augen, auf der Turney in Atrivecum und gelobte nie wieder für Spaß und Unterhaltung anderer zu kämpfen. Danach übertrug er erneut die Verwaltung von Wolfenfels seiner Mutter und zog los um in der Ferne für seinen König und seine Ehre zu handeln und zu streiten. Die neuen Freunde aus der Ferne lädt er regelmäßig zur Wolfenfels Offerte nach Valkos ein und kümmert sich um freundschaftliche Kontakte und Verständigung mit dem Ausland.